Recht und Gericht in Österreich 
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Kindesvater : ( 2009-07-22 18:03:38 / 1818258 ) Alimente

Liebe Forumsmitglieder!

Mein Sohn (8 Jahre) wurde nach Anweisung des Jugendamtes nach einigen Vorfällen am 16 April 2009 der KM entzogen, und an mich übergeben.
Das alleinige Sorgerecht hatte ich bereits 2005 beantragt, allerdings hatte ich nach einem Gespräch mit dem Familienrichter als Mann keine Chane darauf.

Am 02.06.2009 wurde die Obsorge an mich alleine übertragen.
Bis Anfang April war ich auch dazu verpflichtet monatlich Alimente zu Zahlen (325 Euro).
Nun muss lt. Richter die Kindesmutter Alimente Zahlen, allerdings erhielt ich heute ein Schreiben des JA, dass die KM wegen einer geringen Sozialhilfe zu keinerlei Unterhalt herangezogen werden kann.

Nun meine Fragen:
Kann man vom Staat in diesem Fall Unterhaltsvorschuss beantragen?
und 2.:
sollte dies möglich sein, und im Falle dass die Km niemels arbeiten gehen sollte, muss den Unterhaltsvorschuss mein Sohn irgenwann zurückzahlen?
vielen Dank

Antworten:

zum Profil... don(vormalsedwin) : ( 2009-07-23 09:40:11 / 1818515 ) kindesvater

unterhaltsvorschüsse würde ihr kind nur in jener höhe erhalten, zu der die kindesmutter verpflichtet wurde. wenn das JA meint, dass die mutter zu keiner unterhaltszahlung verpflichtet werden kann, weil die sozialhilfe zu gering ist, dann ist die auskunft nur teilweise richtig. zu beachten wäre, dass auch für die kindesmutter der anspannungsgrundsatz zum tragen kommen kann.
eine rückzahlungsverpflichtung für das kind kann nur dann stattfinden, wenn dieser meldungspflichten versäumt. (dann würde die rückzahlungsverpflichtung den gesetzlichen vertreter treffen).

Kindesvater : ( 2009-07-29 19:18:39 / 1821417 )

@ don:
vielen Dank!

aucheinKindesvater : ( 2009-07-30 07:51:04 / 1821545 ) Obsorge

Es wäre interessant, unter welchen Umständen Sie letztendlich die Obsorge übertragen bekommen haben.

Mein Antrag bezüglich Obsorge fristet seit März 2006 dahin.

Mobil: 0676 - 3331332

Ich verbleibe mit den besten Wünschen für Sie und Ihren Sohn und eventueller Kontaktaufnahme von Ihnen - Danke

Kindesvater : ( 2009-07-30 17:35:24 / 1821891 ) Obsorge

Bereits 2005 beantragte ich das alleinige Sorgerecht für meinen Sohn, nach immer wieder auftretender starker Alkoholisierung der KM, bis hin zum Drogenfund in ihrer damaligen Wohnung (einmalig) durch die örtliche Polizei.
Bei einem Gespräch mit dem zuständigen Richter teilte mir dieser mit, daß nach der Gesetzeslage die Aussichten trotz dieser Vorfälle das alleinige Sorgerecht zu erhalten ziemlich aussichtslos sei, worauf ich das Verfahren stillegte.

Erst nachdem die KM mit einem der rechtsradikalen Szene angehörigen Mann zusammenzog, und mein Sohn von diesem mit Springerstiefeln/ Stahlkappenschuhe getreten worden war, schaltete sich die zuständige Sachbearbeiterin ein, und ich wurde am nächsten Tag telefonisch gefragt, ob es prinzipiell möglich wäre, meinen Sohn bei mir aufzunehmen, was ich bejahte.
2 Tage darauf wurde mir per Brief mitgeteilt, dass der KM das Umgangsrecht mit meinem Sohn vom JA entzogen wurde, und ich den Antrag für das alleinige Sorgerecht wieder aufleben lassen sollte, das zuständige JA wird diesen Antrag befürworten...

Es war, wie der Richter damals schon sagte, wirklich fast unmöglich für mich als Mann das Sorgerecht zu erhalten, und mein Sohn zuvor tatsächlich "erst fast umgebracht werden musste" (wörtliche Aussage des Richters).

Auch möchte ich mich für alle Ratschläge hier aus dem Forum bedanken.

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